Magdeburg l Mit 21 000 geleisteten Dienststunden lag der THW-Ortsverband Magdeburg nur knapp unter dem Jahr 2013 - und da mussten die Helferinnen und Helfer wochenlang zum Hochwassereinsatz ausrücken. Ein Grund für die vielen Dienststunden ist vor allem die Aus- und Weiterbildung. "Da haben wir im vergangenen Jahr sehr viel getan", sagt THW-Sprecher Falk Lepie.

Auch ist das THW personell besser aufgestellt. Sieben Frauen und Männer wechselten in den aktiven Dienst. 20 weitere befinden sich gerade in der Grundausbildung und sollen im nächsten Jahr nachrücken. Beim THW-Ortsverband Magdeburg tun derzeit mehr als 60 Helfer und Helferinnen mit Einsatzbefähigung ehrenamtlichen Dienst Auch im Jugendbereich gab es 2014 Zuwachs. Dort sind derzeit 20 Mädchen und Jungen aktiv. "Wir freuen uns sehr über das große Engagement", so Lepie.

Ein Höhepunkt für das THW Magdeburg im vergangenen Jahr war die Unterstützung eines Hilfsgütertransportes in die Ukraine. Hinzu kamen zahlreiche logistische Unterstützungs-Einsätze für den Zoll. Auch beim Magdeburger Nachtlauf half das THW mit der Beleuchtung aus.

2015 stehen für das THW gleich mehrere Herausforderungen im Raum. Zum einen werden die Planungen für das neue Katastrophenschutzzentrum Magdeburg an der Leipziger Chaussee immer konkreter und zum anderen soll die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten ausgebaut werden. Zu diesem Zweck will das THW einen Präsentationstag organisieren, an dem die Helfer die gesamte Palette ihres Könnens präsentieren wollen.