Magdeburg l In keiner anderen sachsen-anhaltischen kreisfreien Stadt und keinem anderen Landkreis wohnen so viele Menschen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wie im Landkreis Harz - und kurz darauf folgt die Landeshauptstadt Magdeburg. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt mit Sitz in Halle veröffentlicht hat. Auf dem dritten Platz steht die Saalestadt selbst mit fast 5000 Beschäftigten weniger, gefolgt vom Saale-, vom Börde- und vom Salzlandkreis. Im Vergleich den vorletzten Rang belegt der dritte Nachbarkreis der Landeshauptstadt - das Jerichower Land.

Den größten Anteil macht in Magdeburg wie in anderen Regionen der Wirtschaftsabschnitt "sonstige Dienstleistungen" aus. Mit 47 550 Beschäftigten liegt Magdeburg vor Halle. Im Vergleich zu anderen Regionen weniger bedeutsam ist für die Magdeburger trotz der Tradition im Maschinenbau und bis heute bedeutsamer Unternehmen das produzierende Gewerbe: Mit 17 805 Magdeburgern, die in diesem Bereich beschäftigt sind, liegt die Landeshauptstadt an siebter Stelle. Fast ebenso viele Magdeburger arbeiten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe - das bedeutet die vierte Stelle im Landesvergleich. Erwartungsgemäß wenige Magdeburger haben eine Beschäftigung in Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei.

In der Übersicht des Statistischen Landesamtes tauchen übrigens all jene Arbeitnehmer auf, die kranken-, renten- oder pflegeversicherungspflichtig, die beitragspflichtig nach dem Recht der Arbeitsförderung sind oder für die von den Arbeitgebern Beitragsanteile nach dem Recht der Arbeitsförderung zu entrichten sind. Mit dabei sind auch jene Menschen, die im Rahmen ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind.

Bei der Einordnung nach dem Wohnort spielt keine Rolle, wo sich der Arbeitsort der Menschen befindet.