Magdeburg (dpa) I Der Magdeburger Zoo wartet weiter auf die Geburt des kleinen Nashorns. "Wir sind noch voll in der Zeit, wir sind relativ entspannt", sagte Zoodirektor Kai Perret am Samstag. Schon seit Ende Februar wird gespannt auf die hochträchtige Nashornkuh Malaika geschaut. "Ende Februar war der früheste Termin, den wir angenommen haben. Jetzt haben wir noch eine Spanne von zwei, drei Wochen."

Die Anzeichen für die bevorstehende Niederkunft seien immer deutlicher. Das Euter sei schon recht prall, die Milch schieße ein. An diesem Wochenende werde aber wohl noch nichts passieren, in der kommenden Woche sei mit der Geburt zu rechnen, sagte Perret.

Der 19 Jahre alten Nashorndame Malaika gehe es gut: Sie fresse und laufe umher - das alles ist rund um die Uhr im Internet über eine Webcam zu beobachten. Allerdings ist Malaika laut dem Zoodirektor recht launisch. Das sei aber kein Wunder, denn ihr Bauch sei schon sehr dick und von Zeit zu Zeit seien Tritte des Nachwuchses zu sehen. "Da ist Leben drin", sagte Perret.