Altstadt (ka) "Zelle Nr. 18" lautet der Titel einer Geschichte von Mut und Freundschaft, die am heutigen Mittwoch, 6. Mai, ab 19.30 Uhr von den Hallenser Autoren Simone Trieder und Lars Skowronski in der Stadtbibliothek, Breiter Weg 109, gelesen wird.

Die Autoren sind den Spuren der Polinnen Krystyna Wituska, Maria Kacprzyk und Lena Dobrzycka nachgegangen, die im Spätsommer 1943 in der Zelle 18 der Haftanstalt Berlin-Moabit auf die Vollstreckung ihrer Strafe warteten. Vom Reichskriegsgericht wegen Spionage verurteilt, drohte ihnen der Abtransport in ein Straflager oder die Hinrichtung. Mit Hilfe ihrer Mutter, die zwangsverpflichtet in Moabit als Wärterin arbeitete, begann die 16-jährige Helga Grimpe einen heimlichen Briefkontakt zu den drei jungen Frauen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.