Jedes Jahr organisieren Magdeburger Medizinstudenten auf dem Gelände des Uniklinikums eine Teddyklinik. Zur offenen Sprechstunde am 17. Juni können Kinder von 13 bis 17 Uhr ihre erkrankten oder verletzten Kuscheltiere untersuchen und behandeln lassen. Carolin Herzog ist Medizinstudentin und erzählte Volksstimme-Volontärin Jennifer Lorbeer, was Teddy alles über sich ergehen lässt für seine kleinen Besitzer.

Volksstimme: Mit welchen Beschwerden kommen die Patienten zu Ihnen?
Carolin Herzog: Unsere Teddydoktoren, also die Studierenden, hören häufig von den kleinen Besitzern, dass die Kuscheltiere unter Bauchschmerzen oder Erkältung leiden. Aber wir behandeln auch Frakturen und offene Verletzungen.

Wie sieht die Behandlung der kuschligen Kranken aus?
Nach einer intensiven Untersuchung, auch mit dem Stetoskop, stellen wir eine Diagnose. Bei manchen Patienten reicht schon ein Rezept, das sie bei unserem Apotheker gegen besondere Medikamente eintauschen können. Schwerere Verletzungen können wir auch nähen oder sogar röntgen.

Was ist der Grundgedanke bei der Teddyklinik?
Kindergärten und Eltern kommen mit den Kleinen und wir wollen zeigen, wie ein solcher Arztbesuch ablaufen kann, sodass sie sehen, dass das gar nicht schlimm ist. In der Wartezeit bieten wir einen kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs an.