Magdeburg (dpa/cm) | Fast 14 000 Fahrräder sind im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt als gestohlen gemeldet worden. Das sind 700 Fälle mehr als 2013, wie das Landeskriminalamt in Magdeburg mitteilte. Die Langfinger trieben am häufigsten in Magdeburg ihr Unwesen. Zu den Diebstahl-Hochburgen gehörten aber auch Halle und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Nur wenige Diebstähle konnten aufgeklärt werden. Die Ermittler kamen den Kriminellen lediglich in 1840 Fällen auf die Spur. Das ergibt eine Aufklärungsquote von 13,2 Prozent. Ein gutes Pflaster für Radler sei der Landkreis Mansfeld-Südharz, hieß es. Dort verschwanden im vergangenen Jahr nur 148 Räder.

Wer an seinem Rad hänge, sollte seinen Drahtesel nicht an unbeleuchteten Plätzen abstellen, erklärte eine Polizeisprecherin. Auch ein gutes Schloss könne dafür sorgen, dass Diebe auf Granit beißen. Als besonders sicher bezeichnete die Sprecherin massive Bügelschlösser und Panzerkabelschlösser.

Wer ein teures oder besonders hübsches Rad habe, sollte zudem über eine spezielle Codierung nachdenken. Auch ein Fahrradpass habe Sinn, ergänzte die Sprecherin. Der Pass enthalte alle wesentlichen Merkmale des Rades, also Rahmennummer, Fabrikat und ein Foto.