Magdeburg l Damit die Feuerwehr im Notfall genug Bewegungsspielraum hat, darf in der nördlichen Regierungsstraße nicht geparkt werden. Das ist in Kürze die Antwort des Bau- und Verkehrsbeigeordneten Dieter Scheidemann auf den Vorschlag von CDU-Rat Manuel Rupsch. Dieser hatte den entsprechenden Antrag im Februar eingebracht und auf die ansässigen Händler und Praxen verwiesen, die von Kurzzeitparkplätzen (maximal 15 Minuten) vor ihrer Tür profitieren würden.

In der Praxis wird die Straße dafür zwar bereits tagtäglich genutzt. Doch richtig ist es deshalb dennoch nicht. Im gesamten Bereich gilt ein eingeschränktes Halteverbot. Insbesondere für Müll- und Rettungsfahrzeuge wird es mitunter eng. Das sei "kritisch zu betrachten", erklärt Scheidemann. Formal sei die Regierungsstraße zwar bereit genug. Allerdings würde die Feuerwehr im Ernstfall mit dem Hubwagen auf der Straße stehen und diese in Beschlag nehmen. Dabei würden geparkte Autos stören. Entsprechende Auflagen wurden seinerzeit beim Erteilen der Baugenehmigung für die Stichstraße und die Gebäude erteilt. Auch die Polizei halte nichts von dem Vorschlag, so Scheidemann.