Alte Neustadt (ka). Die neue Trasse durch den Wissenschaftshafen ist 420 Meter lang und 6,5 Meter breit. Sie gilt dort als verkehrliche Hauptachse auf der Elbseite. Mit der verlängerten Werner-Heisenberg-Straße habe die Stadt "einen weiteren wichtigen Schritt zur Erschließung und städtebaulichen Entwicklung des zukunftsträchtigen Areals in der Alten Neustadt vollzogen".

So bewertete Oberbürgermeister Lutz Trümper die Bedeutung der am Montag von ihm und Staatssekretär Klaus Klang freigegebenen Straße.

Sie war seit August 2010 mit Unterbrechung durch den Winter unter Federführung des städtischen Entwicklungsträgers KGE Kommunalgrund gebaut worden. Vor allem diene sie der künftigen Wohnentwicklung und der Ansiedlung von Unternehmen, erklärte Niederlassungsleiter Hans-Joachim Bartsch. Im nördlichen Bereich werden die beiden sogenannten Reichs- einheitsspeicher zu Wohntürmen mit über 200 Wohnungen umgebaut.

Gleichzeitig soll die Trasse über noch zu bauende Stichstraßen weitere brachliegende Baufelder zwischen dem Forschungsdomizil von Galileo und der Denkfabrik erschließen. Sie lagen bislang mehr oder weniger im Verkehrsschatten.

Die Stadt habe damit gute Voraussetzungen für die weitere Ansiedlung von Wirtschaft und Gewerbe geschaffen, betonte Baudezernent Dieter Scheidemann.

Zugleich legten gestern KGE und Stadt die Perspektive für die bisherige Elbuferstraße vor. Die Sarajevostraße werde schmaler und später für die touristische Erschließung als Uferpromenade umgestaltet, sagte Hans-Joachim Bartsch abschließend.