Sommer, Sonne, Ferien - und Werbung für Magdeburg. Das steht hinter der großen Sommeraktion von Volksstimme und Landeshauptstadt. Ziel: Magdeburgs (Bei)Name "Ottostadt" soll in alle Welt hinausgetragen werden. Wer sich beteiligt, wirbt nicht nur für seine Heimatstadt, sondern kann mit etwas Glück die Urlaubskasse aufbessern.
Altstadt. "Otto was here" - die Botschaft auf dem Aufkleber ist ausnahmsweise in Englisch formuliert. Das hat einen guten Grund. "Wenn wir international auf Magdeburg aufmerksam machen wollen, dann geht das in Englisch natürlich besser", sagt Rainer Nitsche, Wirtschaftsbeigeordneter der Stadt Magdeburg, über den Schriftzug "Otto war hier" auf dem Aufkleber.
Nitsche verantwortet im Auftrag des Stadtrates die sogenannte "Otto"-Kampagne, mit der sich die Landeshauptstadt zu ihren beiden Stadtvätern Kaiser Otto I. und Otto von Guericke bekennt und sie in dem Beinamen "Ottostadt" verarbeitet.
Teil der Kampagne ist auch eine Sommer-Aktion, die die Volksstimme unterstützt. Der heutigen Ausgabe liegen die entsprechenden Aufkleber bei, die den Namen "Ottostadt Magdeburg" im Umland genauso wie in aller Welt bekannt machen sollen.
Die Magdeburger sind nun aufgerufen, den Aufkleber im Gepäck zu verstauen und an ihren Urlaubsorten Einheimischen oder Urlaubsbekanntschaften zu übergeben bzw. auf entsprechend zugelassenen Flächen zu hinterlassen. "Otto was here" - also "Otto war hier" - soll dabei neugierig machen, denn den meisten Betrachtern im Ausland dürfte weder der Schriftzug noch Magdeburg als Stadt besonders viel sagen. "Das zu ändern ist ein Ziel der Aktion", so Nitsche.
Die nicht unumstrittene "Ottostadt"-Kampagne richtet sich derzeit vor allem auf die Außenwirkung aus. Erhofft wird eine bessere Wahrnehmung Magdeburgs. Elbestädter, die sich an der Aktion beteiligen, werben also in eigener Sache - und können etwas gewinnen, siehe Kasten.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.
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