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Ab dem Wochenende gibt es weitreichende Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr. Straßenbahnen fahren andere Strecken, Busse übernehmen Schienenersatzverkehr. Regelungen, die bis zum September gelten sollen.
Magdeburg l Die Gleisbauarbeiten in der Stadt gehen in die nächste Phase. Vor allem in der Leipziger Chaussee wird der Anschluss der Neubaustrecke an das Bestandsnetz vorbereitet; er soll im September erfolgen. Bis dahin werden keine Straßenbahnen zur Leipziger Chaussee fahren: Ab Sonnabend, 21. Juli, 4 Uhr, gilt großflächig Schienenersatzverkehr auf der gesamten Strecke zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Chaussee (mit Halberstädter Str./Leipziger Straße sowie zwischen Hauptbahnhof und Hasselbachplatz).
Die gesamte Strecke des Schienenersatzverkehrs zeigt die Karte rechts.
Besonders beachtenswert: Zwischen Fermersleber Weg und Leipziger Chaussee gibt es einen "Kreisverkehr", d.h. der Bus fährt nur in eine Richtung. Zudem wird auf der Strecke zwischen Hasselbachplatz und Hauptbahnhof die Hae-ckelstraße genutzt; dort gibt es eine Ersatzhaltestelle.
Zudem gibt es folgende Änderungen im Linienverkehr:
Die Linie 3 verkehrt nur zwischen Klinikum Olvenstedt und Hauptbahnhof. Ab Hauptbahnhof fahren die Bahnen weiter als Linie 9 in Richtung Neustädter See.
Die Linie 9 verkehrt nur zwischen Neustädter See und Hauptbahnhof. Ab Hauptbahnhof fahren die Bahnen weiter als Linie 3 in Richtung Klinikum Olvenstedt.
Der Zeitpunkt für diese Maßnahmen wurde bewusst gewählt, antwortet MVB-Pressesprecherin Juliane Kirste auf Nachfrage. Grund: In den Ferien nutzen weniger Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel. Diese werden ab sofort über die Änderungen in Kenntnis gesetzt, so Kirste. Ab heute gibt es Sonderhefte mit Informationen an den MVB-Verkaufsstellen, im Kundenzentrum und in den Fahrzeugen. Am Freitag werden die neuen Fahrpläne an den Haltestellen ausgehängt, mit den neuen Fahrzeiten.
Informationen werden zudem im Internet auf der MVB-Seite im Internet veröffentlicht.
Bis 6. September sollen die Bauarbeiten in der Leipziger Chaussee abgeschlossen sein, so dass die Bahnen wieder bis zur Wendeschleife fahren können. Bis Jahresende folgen die weiterführenden Bauarbeiten in Reform. Auch der Gleisbau in der Otto-von-Guericke-Straße geht im Sommer weiter.
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Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.
@ HeidemarieMund: Ob homosexuelle Paare biologische Eltern sein können, spielt überhaupt keine Rolle für die Diskussion. Es würde nach der Legalisierung der Homo-Ehe nicht auf einmal aus dem Nichts mehr Homosexuelle geben. D.h. auch, dass danach noch genauso viele Kinder geboren werden, wie jetzt auch. So where's the problem?