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Der Neubau der GWG Reform in der Bärstraße sorgt für Ärger. Die Nachbarmieter kritisieren die Nähe der Bebauung zur eigenen Wohnung und die fehlende Kommunikation bei der Planung.
Altstadt l "Wer hat solchen Schwachsinn genehmigt?", entfährt es Wilfred Boeckmann. Ihm ist die Verärgerung über die "Verdunklungsaktion" seiner Küche anzumerken. Seit März dieses Jahres baut die GWG Reform ein neues Wohn- und Geschäftshaus zwischen dem Parkhaus an der Bärstraße und seinem Block an der Regierungsstraße. Dessen Außenwand steht nun in knapp 1,30 Meter Entfernung von seinem Küchenfenster im Erdgeschoss. Auch die anderen Mieter des Hauseingangs sind wenig erfreut, denn das neue Gebäude wird nach Fertigstellung vier Geschosse plus eine Dachetage in die Höhe ragen.
Wilma Stephan, seit 1962 im Block zu Hause, versuchte seit Bekanntwerden der Bauabsichten der "Reformer" eine Hausversammlung einzufordern. "Dabei hätte man uns klipp und klar sagen können, was uns erwartet", erklärt sie. Doch daraus wurde nichts, die Genossenschaft lehnte ihr Ansinnen ab. Angeblich seien die Pläne noch nicht fertig gewesen, berichtet die Mieterin.
Auch Wilfred Boeckmann verlangte per Brief im Juli 2011 Auskunft über die geplante Bautätigkeit vor seiner Tür. Erst im März 2012, eine Woche vor Baustart, legte der Vermieter eine Antwort inklusive Bauskizze vor. Darin hieß es sinngemäß: Selbstverständlich würden die Interessen der Mieter in ausreichender Weise berücksichtigt. "Doch diese Interessen kundzutun, hatten wir doch gar keine Gelegenheit", so der Vorwurf der Boeckmanns.
Dabei können sie wenig ausrichten. Beim Einzug vor fünf Jahren unterschrieben sie auch einen Passus, der explizit eine mögliche Bebauung des Bärplatzes in Aussicht stellte. Doch dass diese bis ans eigene Fenster reicht, ahnten sie nicht. "Dann wären wir wohl nicht eingezogen", sagt Christina Boeckmann heute. Dabei muss die GWG damals bereits gewusst haben, dass dies zumindest geschehen könnte. Denn im rechtsverbindlichen Bebauungsplan "Regierungsstraße/1. Änderung" aus dem Jahr 2006 ist bereits eine Baulinie festgelegt worden. Diese schreibt eine Gebäudekante bis zum Nachbarhaus und über die Hofeinfahrt zwingend vor.
"Das ist keine Bebauung, sondern eine Zubauung", schimpft Wilfred Boeckmann. "Wir Altmieter werden von unserer GWG, von der wir hohe Anteile erworben haben, eingemauert", ärgert sich seine Frau. In Gesprächen mit dem Vorstand sei ihnen zugesichert worden, dass es keine Verschlechterung des Wohnumfelds geben wird.
Trotz Sprechstunde war der Vorstand gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
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Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.
Zu der hier von einigen vertretenen Auffassung, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht so gut wie heterosexuelle Paare zur Kindererziehung geeignet sind, hat Corinna in meinem Blog zu einem Post zum gleichen Thema als Kommentar u. a. geschrieben: "Gleichgeschlechtliche Paare – Vorurteile vs. Fakten Gleichgeschlechtlichen Paaren wird oft vorgeworfen schlechte Eltern zu sein, zur Pädophilie zu neigen, zu längerfristigen Partnerschaften unfähig zu sein und einiges andere mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gleichgeschlechtliche Paare sind schlechte Eltern Die Behauptung, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare schlechter in der Schule seien oder zur Kriminalität neigen sind falsch wie zwei Untersuchungen zeigen die in der Februar-Ausgabe 2010 des "Journal of Marriage and Family" beschrieben sind. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten nicht lange John Gottmann, emeritierter Professor der Psychologie der Universität von Washington, hat zusammen mit Kollegen Daten homosexueller Paare über 12 Jahre ausgewertet und stellte fest, dass 20% dieser Partnerschaften scheiterten und somit sogar stabiler sind als die ersten Ehen heterosexueller Partner. Nachzulesen im "Journal of Homosexuality" 2003. Die meisten Pädophlen sind homosexuell In einer Studie von Carole Jenny vom University of Colorado Health Sciences Center aus dem Jahr 1994 wurden 269 Fälle von Kindern untersucht die von Erwachsenen sexuell belästigt wurden. In 82% dieser Fälle war der mutmaßliche Täter der heterosexuelle Partner eines engen Verwandten des Kindes, und nur in 2 dieser 269 war der Täter schwul oder lesbisch." Andrea Süßenguth