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Herrenkrug l Ihren Urlaubsstopp in Magdeburg wird eine Schweizer Familie sicher lange in Erinnerung behalten - allerdings in schlechter. Diebe haben ihr Kanu vom Elbufer in Höhe des Herrenkrughotels gestohlen. Damit war die lange herbeigesehnte Paddeltour für die eidgenössischen Freizeitkapitäne abrupt beendet. Die Hoffnung, ihr Kanu wiederzubekommen, haben sie zwar noch nicht aufgegeben und gestern 200 Euro Finderlohn ausgesetzt. Doch die Ferien sind für sie gelaufen.
Für Katrin und Marcel Odermatt und ihren 12 Jahre alten Sohn Georg aus Winterthur sollte die 450 Kilometer lange Tour mit dem neu gekauften Faltboot (Wert ca. 2000 Euro) zwischen Leipzig, Halle, Magdeburg, Havelberg, Rheinsberg, Eberswalde und Berlin der Höhepunkt des Sommers werden. "Wir sind nur 153 Flusskilometer weit gekommen", sagt Marcel Odermatt.
Für den Schweizer Architekten und Stadtplaner, der von 1992 bis 1996 mit eigenem Büro in Magdeburg an der Stadtentwicklung mitgewirkt hatte, war ein Halt in der Landeshauptstadt selbstverständlich. "Wir haben am vergangenen Mittwoch in Magdeburg einen Ruhetag eingelegt, trafen alte Bekannte. Bevor wir noch zu einem Grillabend wollten, ging es kurz zurück zum Herrenkrughotel zum Frischmachen. Als wir instinktiv noch kurz beim Boot am Anleger unterhalb der Herrenkrugbrücke vorbeigingen, um zu schauen ob alles in Ordnung ist, kamen wir uns vor wie im falschen Film: Unser Boot samt einigen Ausrüstungsmaterialien war verschwunden", berichtet Marcel Odermatt. "Die Polizei war schnell vor Ort und begann mit der Suche am Flussufer. Allerdings vergeblich." Für sachdienliche Hinweise zum Auffinden des Bootes hat der Schweizer nun eine Belohnung von 200 Euro ausgesetzt. Seine Hoffnung: "Vielleicht wird jemand gefragt, wie man ein Faltboot auseinandernimmt, oder es werden Ersatzteile bestellt oder unser Boot wird irgendwo zum Verkauf angeboten." Das Kajak ist sechs Meter lang, hat oben eine rote, unten eine schwarze Kunststoffhaut und trägt die Aufschrift "Ladoga" auf der rechten und "Advanced" auf der linken Seite. Besonderes Merkmal: rötlicher runder Fleck auf der hinteren, oberen Bootshaut.
Familie Odermatt ist inzwischen an die Ostsee gereist. Doch auch am Strand von Kühlungsborn dachten sie gestern vor allem an Magdeburg - und ihr gestohlenes Boot.
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.