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"Du bist es", lautet ein Liebeslied von DJ Ötzi, das er eigentlich für seine Frau geschrieben hat, aber mit "Du bist es", kann ja auch ein Weltmeister gemeint sein, finden der Tiroler Musiker und WBO-Weltmeister Robert Stieglitz. Denn am 25. August muss der Box-Star im Supermittelgewicht seinen Titel gegen Arthur Abraham in der Berliner O2-World vor mehr als 14 000 Zuschauern verteidigen.
Gestern haben der Apres-Ski-Hit-Produzent und der Sportler ihren Magdeburger Fans vor dem Alten Rathaus die neue Hymne für Stieglitz präsentiert, fleißig Autogramme gegeben und mit dem berühmten Magdeburger Halbkugel-Versuch bewiesen, dass beide gut im Training sind.
"Der Song passt einfach zu mir", freute sich Stieglitz. "Außerdem wollte ich schon immer einen deutschen Titel für meinen Walk-In." "Er ist so ein netter Bursche", freute sich auch DJ Ötzi. "Wenn einer den Titel als Weltmeister verdient, dann er." Und während Ötzi seinen Song "Du bist es" vortrug, klatschten und tanzten die Fans trotz gleißender Mittagssonne begeistert mit. Anschließend tauchte "Otto von Guericke" auf, der fast so gut wie das Original aus dem 17. Jahrhundert die eiserne Halbkugel präsentierte. "Ich möchte eine gemeinsame Trainingseinheit mit meinen Fans", erklärte der amtierende Weltmeister und zog mit ihnen im wahrsten Sinne des Wortes an einem Strang. Aber nur ganz kurz, denn es dauerte keine Sekunde, da hatten schon Stieglitz und DJ Ötzi mithilfe der Fans aus einer Kugel zwei halbe gemacht. DJ Ötzi selbst wird sich den Kampf am 25. August in Berlin gemeinsam mit seiner Frau anschauen, verspricht er und hofft auch, viele Fans aus Magdeburg dort wieder zu treffen. Gemeinsam soll dann in der O2-World mit "Du bist es" dafür gesorgt werden, dass er es auch bleibt - nämlich Weltmeister. (fo)
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Abschaffung der Kultur, Abschaffung der Hochschulen, Abschaffung von Förderungen jeglicher Art, was soll das werden. Was wollen unsere Politiker eigentlich bewirken? Vergraulen Investoren, vergraulen die Jugend und vergraulen Fachlräfte, denen man so hinterher schreit, wir brauchen sie. Ja wofür? Sollen die noch Geld mitbringen, damit sie hier arbeiten dürfen? Der Spruch: Ohne Moos , nichts los", gewinnt gerade an Bedeutung. Das Schlimme ist, unsere Betonköpfe treten irgendwann ab (bei der nächsten Wahl 100%) und hinterlassen ein ödes leeres Land, ohne es zu merken. Kaputtgespart!!!!
Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth