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Es ist das einzige große Rock-Open-Air-Festival in Magdeburg in diesem Jahr und das bereits in der sechsten Auflage: "Rock im Stadtpark". Am kommenden Freitag beginnen die drei Festival-Tage, ab heute wird auf dem Gelände im Stadtpark aufgebaut.
Werder l Der Aufwand ist dieses Mal deutlich größer als bei den Vorgänger-Festivals "Rock im Stadtpark", berichtet Veranstalterin Janin Niele (21). "Schon allein drei Veranstaltungstage, das macht richtig viele Arbeit." Auch seien die Anforderungen, die die Bands an Bühnentechnik und Backstage-Bereich stellten, viel höher als in den vergangenen Jahren. "Besonders, was Bühnenbeleuchtung und Lichteffekte betrifft."
Auf jeden Fall lohnt sich dieser Aufwand für die Zuschauer. Erwartet werden "The Bosshoss", "Jennifer Rostock", "Luxuslärm", "Gentleman", "Marteria", "Parka" und "The Busters", um nur einige der 28 Bands zu nennen. Los geht es am Freitag um 15 Uhr, am Sonntag gegen 23 Uhr ist die Riesen-Party vorbei. Dann werden insgesamt 120 Helfer dafür gesorgt haben, dass die Veranstaltung reibungslos über die zwei Bühnen geht. Denn auch in diesem Jahr konnte die junge Unternehmerin wieder viele begeisterte Mitstreiter finden.
Das Festival selbst ist die eine, arbeitsreiche Sache, die Vorbereitungen dazu eine zweite. "Vor allem die Sicherheitsauflagen sind mehr geworden. Mehr Sicherheitspersonal ist notwendig, und es muss unter anderem eingeplant werden, dass es plötzliche und heftige Wetterumschwünge geben könnte. Wir müssen zum Beispiel sicherstellen, dass wir den Campingplatz sehr schnell evakuieren und die Leute unterbringen können", berichtet Janin Niele. Auch sei das Festivalgelände größer als in den Vorjahren, darauf mussten sich die Organisatoren sicherheitstechnisch einstellen. In diesem Zusammenhang lobt die Veranstalterin besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Magdeburg. "Feuerwehr, Ordnungsamt, wer auch immer, sie haben uns alle sehr geholfen." Wichtig war für Janin Niele auch, dass sie für den Zeitraum der Veranstaltung das Hausrecht über das Festivalgelände im Park bekommen hat. "Das macht vieles im Ablauf einfacher."
Auch die Parkplatz-Situation, die im vergangenen Jahr noch ein Problem war, konnte über ein Sicherheitsunternehmen gelöst werden. "Am besten ist es aber, dass, wer kann, mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß anreist", empfiehlt Janin Niele. Insgesamt 15 Bands kommen übrigens mit eigenen Bandbussen (Nightliner) nach Magdeburg.
Organisatorisch neu für "Rock im Stadtpark" ist noch, dass der MDR mit einem großen Fernseh-Team das Konzert am Sonnabend aufzeichnen und am 9. August ausstrahlen wird. Das sei nicht nur toll für das Festival, sondern auch für Magdeburg, da sich die Stadt deutschlandweit als Festival-Standort profilieren könne, meint die junge Unternehmerin.
Heute beginnt jedenfalls auf dem Gelände, wo vor 20 Tagen der Magdeburger Firmen-Staffellauf mit rund 5000 Besuchern stattfand, die erste heiße Phase des Festivals: Es wird aufgebaut. "Wir mussten uns dafür in diesem Jahr auch ein neues Unternehmen suchen, das die technischen Voraussetzungen, die die Bands verlangen, erfüllen kann", sagt Janin Niele.
Auf jeden Fall wächst bei den Festivalmachern langsam die Anspannung. "Bis jetzt hat alles ganz gut geklappt und wir hoffen, dass es so bleibt." Und dass das Wetter mitspielt. Das sieht laut Vorhersage für das kommende Wochenende nicht schlecht aus: Bis auf Freitag soll es warm und sonnig werden.
Einlass ist am Freitag um 14 Uhr, Karten gibt es auf der Rock im Stadtpark-Website und im Volksstimme-Service-Center.
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ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.
Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.