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Es ist beschlossene Sache: Der Vergabeausschuss hat den Weg frei gemacht für den Weiterbau am Rundweg um den Neustädter See. Demnach soll an der Westseite an einem neuen Abschnitt für den Fuß- und Radweg gearbeitet werden.
Neustädter See l Am Neustädter See soll es rundgehen: Wie die Volksstimme berichtete, hat der Vergabeausschuss des Magdeburger Stadtrats in der vergangenen Woche den Bau eines neuen Abschnitts des Weges rund um den Neustädter See abgesegnet.
Wie Projektleiter Frank Sonntag aus dem Magdeburger Tiefbauamt erläutert, kann es damit in die Bauausführung für den Abschnitt zwischen Barleber Chaussee und Koppelanger gehen. "Rund um den Neustädter See gibt es ja bereits mehrere unbefestigte Fahrwege. Einer dieser Wege wird für den Rundweg ausgebaut."
An einem Ende befindet sich der Parkplatz unweit der Wasserskianlage. Am anderen Ende der jetzt geplanten Strecke soll es im Zuge des Wegebaus einen Brückenschlag über die Schrote geben.
Poller an der Brücke sollen den Autoverkehr aufhalten
Zwar wird der Weg breit genug für Autos sein - dennoch bleibt die Strecke den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. "Wir werden die Brücke mit Absperrpollern gegen Befahren sichern. Damit können wir sicherstellen, dass einzig Fahrzeuge zur Pflege und Instandhaltung des Weges und des umliegenden Geländes über diese Strecke an den Neustädter See gelangen können", sagt der Projektleiter. Der Grund: Der Rundweg um das aus einer Kiesgrube entstandene Gewässer soll der Erholung dienen und sich nicht zur Rennstrecke für Freunde illegaler Autorennen entwickeln.
Am Südufer des Neustädter Sees ist in Nachbarschaft zu Homanns Garten bereits der erste Abschnitt des Rundwegs frei. Dessen Bau, so Frank Sonntag, habe seinerzeit nebenbei die Trennung der Ver- und Entsorgungsleitungen der privaten Anlieger von den Medien des Strandbads am Neustädter See ermöglicht.
Auch wenn nun in den nächsten Abschnitt investiert werden soll: Für die Seeumrundung fehlt immer noch ein beachtliches Stück. Unweit des Nordufers ist zwar auch bereits ein Weg fertig - allerdings befindet sich am Ostufer nach wie vor nur ein Trampelpfad. Dieser reicht zum Teil bis direkt an das Ufer des zweitgrößten Sees in Magdeburg heran.
Eigentumsfragen müssen als Nächstes geklärt werden
Perspektivisch soll dieser Uferweg im Wesentlichen von Norden kommend für den Lückenschluss um das Gewässer genutzt werden. An einer Stelle soll es dann einen Durchbruch durch den der Bahnstrecke gegenüberliegenden Erdwall geben, so dass der Rundweg hinter dem öffentlichen FKK-Strand fortgesetzt werden kann.
"Allerdings ist dies alles noch Zukunftsmusik", schränkt der Projektleiter aus dem Magdeburger Tiefbauamt diese Planungen ein. Der Grund: Die ehemals landwirtschaftlichen Flächen, auf denen die Kiesgrube und aus dieser später der See entstand, sind kleinteilig und gehören nach wie vor einer Vielzahl von Eigentümern. Diese sind in ganz Deutschland und darüber hinaus verstreut. Und bevor die Stadtverwaltung grünes Licht für einen Wegebau gibt, müssen sie alle erst einmal gefunden und die Eigentumsfragen abschließend geklärt sein.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.