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Magdeburg l Am 7. Juni dieses Jahres kam eine 42-jährige Radfahrerin im Bereich der Hundisburger Brücke bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw ums Leben. Am 14. April 2008 starb ein junger Radfahrer in der Albert-Vater-Straße an der Auffahrt zum Magdeburger Ring an den Folgen eines Unfalls. Lange hat an dieser Stelle ein Kreuz gestanden. Im Zuge des Umbaus dieser Kreuzung ist es plötzlich verschwunden.
Gestern sind an beiden Stellen vom Regionalverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) weiße Fahrräder einbetoniert bzw. angekettet worden.
"Immer wieder werden im Bereich der Auf- und Abfahrten des Magdeburger Rings Radfahrer schwer verletzt oder überfahren. Wir wollen mit dieser Aktion in der Öffentlichkeit auf den Missstand aufmerksam machen, wie gefährlich einige Bereiche in der Stadt sind", sagte Jürgen Canehl, Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen und dienstältestes Mitglied des ADFC.
Die Idee, weiße Fahrräder oder sogenannte "Ghostbikes" als Mahnmale für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer an ihren Unfallorten aufzustellen, stammt ursprünglich aus den USA. Neben ihrer Funktion als Gedenkstätte sollen sie auch auf mögliche Gefahrenpunkte hinweisen. Die Idee ging um die Welt und wurde bereits in mehr als 30 Städten, darunter auch Berlin, umgesetzt.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.