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Erik-Niels Smit hat im Jahr 1666 die Fahne des Königreichs Dänemark-Norwegen gehisst. Dieses Ereignis inspirierte den Abtshof - der Spirituosenproduzent in Buckau lässt Smit als Werbeträger wieder auferstehen.
Buckau l Wie kann sich ein kleiner Produzent von Spirituosen auf dem Markt gegen die großen Mitbewerber behaupten? Eine klare Antwort gibt darauf Geschäftsführer Gerhard Mette: "Man muss sich Nischen suchen, die die großen Hersteller nicht in der Lage sind, zu bedienen."
Nischen - das bedeutet, Produkte für Liebhaber und in speziellen Editionen im Programm zu haben, die das Angebot von dem der anderen unterscheidbar macht. Kleine Unternehmen - und zu diesen zählt sich die Magdeburger Spirituosenfabrik an der Brauereistraße in Buckau mit seinen 33 Mitarbeitern einschließlich zehn Auszubildenden - müssten sich von der "Tonnenware" trennen.
Statt des Klaren und Braunen, so skizziert Mette, habe der Abtshof mit den Blütenlikören - von denen der Rosenlikör bis heute überdauert hat - den ersten Schritt in die Richtung gemacht. Ein weiterer war der Absinth 66, den es seit 2001 gibt. Mette: "Im Bereich des Absinth sind wir deutschlandweit inzwischen Marktführer", freut sich der Geschäftsführer.
Mit "Smit Spices 1666" jetzt der nächste Schritt in diese Richtung. Vor wenigen Monaten auf den Markt gebracht versuchen die Buckauer Spirituosen-Experten, diesen Trunk auf Rumbasis mit 35 Volumenprozenten Alkohol und einem Aroma von Vanille und Karamell im Handel zu platzieren.
Wichtig dabei: Clevere Ideen. Eine davon ist Erik-Niels Smit. Er war im Jahr 1666 im Auftrag der dänisch-norwegischen Krone in der Karibik gelandet und hatte dort als Gouverneur die Grundlagen gelegt für eine Kolonie, die bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. Smit dient zum einen als Namensgeber für den Schnaps - und soll das Produkt neben dem bewusst edel gehaltenen Äußeren der Flasche mit geprägtem Goldetikett und Flaschenprägung gleich den Unterschied zu den anderen deutlich machen: "Viele andere Hersteller haben einen Rum etabliert, der sich eher an der rauen Welt der Piraten orientiert", sagt Frank Kwapulinski. Er ist der Leiter von Produktion, Marketing und Vertrieb im Amtshof und am Donnerstag erstmals in die neu geschneiderte Uniform des Gouverneurs geschlüpft. In diesem schillernden Erscheinungsbild möchten die Abtshofler in Zukunft ihre Neuentwicklung auf Messen und Ausstellungen präsentieren.
Den ersten Auftritt hatte er allerdings im kleineren Rahmen: Am Mittwochabend hatten die Chefs des Abtshofs in Magdeburger Brunnen Flaschen mit Post verteilt: Wer sich mit dem Schreiben im Abtshof einfand, bekam eine Flasche spendiert. Seine Flaschenpost hatte der 24-jährige Steffen Mroß aus dem Eulenspiegelbrunnen auf dem Alten Markt herausgeangelt. Er sagt: "Ich werde mich überraschen lassen, wie mir dieser Rum schmecken wird." Ein erklärter Rumliebhaber ist er vielleicht nicht - aber er zählt sich zur Gruppe derer, die offen sind für Neues. Ob der Gouverneur einen solch einschlagenden Erfolg haben wird wie der Absinth 66, ist noch völlig unklar.
Die Messlatte liegt hoch. Machte der Absinth 2001 noch zehn Prozent der Produktion aus, sind es heute 65. Auf jeden Fall, so Gerhard Mette, werde das Unternehmen weiter auf neue Produkte und Ideen setzen. Eine Idee wäre vielleicht ein Absinth mit 90 Volumenprozenten Alkohol zum 90. Firmenjubiläum im Jahr 2014. Gerhard Mette dazu: "Das ist aber eine schwierige Entwicklungsarbeit, denn es muss noch genügend Wasser in dem Getränk enthalten sein, damit sich alle Aromen entfalten können."
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Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.
Zu der hier von einigen vertretenen Auffassung, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht so gut wie heterosexuelle Paare zur Kindererziehung geeignet sind, hat Corinna in meinem Blog zu einem Post zum gleichen Thema als Kommentar u. a. geschrieben: "Gleichgeschlechtliche Paare – Vorurteile vs. Fakten Gleichgeschlechtlichen Paaren wird oft vorgeworfen schlechte Eltern zu sein, zur Pädophilie zu neigen, zu längerfristigen Partnerschaften unfähig zu sein und einiges andere mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gleichgeschlechtliche Paare sind schlechte Eltern Die Behauptung, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare schlechter in der Schule seien oder zur Kriminalität neigen sind falsch wie zwei Untersuchungen zeigen die in der Februar-Ausgabe 2010 des "Journal of Marriage and Family" beschrieben sind. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten nicht lange John Gottmann, emeritierter Professor der Psychologie der Universität von Washington, hat zusammen mit Kollegen Daten homosexueller Paare über 12 Jahre ausgewertet und stellte fest, dass 20% dieser Partnerschaften scheiterten und somit sogar stabiler sind als die ersten Ehen heterosexueller Partner. Nachzulesen im "Journal of Homosexuality" 2003. Die meisten Pädophlen sind homosexuell In einer Studie von Carole Jenny vom University of Colorado Health Sciences Center aus dem Jahr 1994 wurden 269 Fälle von Kindern untersucht die von Erwachsenen sexuell belästigt wurden. In 82% dieser Fälle war der mutmaßliche Täter der heterosexuelle Partner eines engen Verwandten des Kindes, und nur in 2 dieser 269 war der Täter schwul oder lesbisch." Andrea Süßenguth