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Lange Beine, kurze Röcke und wahnsinnig hohe Schuhe: Vorgestern wimmelte es im Hotel Intercity am Hauptbahnhof nur so vor hübschen Mädchen. Der Grund: Fernsehsender ProSieben veranstaltet eine Castingtour für die Show "Germany's Next Topmodel", die im Frühjahr 2013 in die achte Staffel startet. 78 Schönheiten aus Magdeburg und Umgebung waren mit dabei in der Hoffnung, es in diesem Casting-Marathon eine Runde weiter zu schaffen.
Eine Teilnehmerin ging besonders siegessicher ins Rennen: Marie Eisfeld erschien selbstbewussten Schrittes zur Model-Anmeldung und erklärte noch, bevor es losging: "Meine langen Beine sind mein Kapital. Ich bin kein Durchschnitt, sondern habe das gewisse Etwas!" Die Schülerin des Hegelgymnasiums sollte recht behalten. Im Gegensatz zu vielen ihrer Mitstreiterinnen kam die 17-jährige Magdeburgerin erst nach langen zwei Stunden wieder aus den Räumen des Castings - mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Ich habe es in die nächste Runde geschafft. Nach einem kurzen Lauf auf dem Catwalk war klar, dass ich noch weitere Stationen durchlaufen durfte. Es wurden Fotos von mir gemacht und ich musste einige Interviewfragen vor der Kamera beantworten", sagte sie überglücklich.
Für Marie beginnt nun die Zeit des Wartens, denn die vierköpfige Jury wird erst nach Abschluss der Tour durch Deutschland verkünden, wer nun wirklich vor Heidi Klum und ihren Kollegen in der Fernsehshow posieren wird. Es ist also Durchhaltevermögen gefragt. Marie Eisfeld hat allerdings schon vor Beginn der TV-Show bewiesen, dass sie sich von den Strapazen des Showgeschäfts nicht erschüttern lässt: "Für diesen Casting-Termin in Magdeburg habe ich extra meinen Familienurlaub in der Nähe von Jena unterbrochen. Meine Mutter war so lieb, mich hierher zu begleiten und es hat sich gelohnt", erklärt das hoffnungsvolle Nachwuchsmodel.
Die Mindestanforderungen sind hoch. Neben einem hübschen Gesicht müssen die Kandidatinnen eine Mindestgröße von 1,76 Meter mitbringen.
Deshalb hatten nicht alle Teilnehmerinnen so viel Glück wie Marie. Viele wurden nach kürzester Zeit wieder nach Hause geschickt. Die 22-jährige Jaqueline Janco war nach dem Casting sehr enttäuscht und sagte: "Ich wurde wie eine Maschine behandelt. Einmal von oben bis unten gemustert, dann hieß es nur kühl ¿Das war's für dich!' Ich finde das sehr schade."
Für die meisten der Mädchen war es eine aufregende Erfahrung, einmal Fernseh-Luft zu schnuppern, auch wenn sie es nur in die Räume des Vorcastings geschafft haben. Und doch machte sich vereinzelt bei einigen Kandidatinnen eine gewisse Verwunderung breit, weil sie tatsächlich für einige Minuten nur nach ihrem Äußeren bewertet worden sind. Aber Jaqueline und all die anderen, die nicht weiter gekommen sind, beteuerten: "Davon lasse ich mir nicht den Tag verderben. Ob ich das Zeug zum Model habe, das kann nicht alleine ein Fernsehsender bestimmen." (fb/fo)
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Es wird sich mir wohl nie erschließen, wie "Politiker" ernst genommen werden wollen vom dummen Wählervolk, wenn sie doch alles dazu tun, daß man die Nase über sie rümpft. Sie mögen es ja gar nicht, wenn man sagt, sie hätten keine Moral, weswegen sie ja "Politiker" seien. Aber wie soll man es denn nennen ? Schlimme Kindheit ? Wie auch immer: Ihre Rente ist sicher !
Das wäre alles kein Problem, wenn man in dieser Stadt Alternativen hätte. Aber für Autofahrer wurde in MD noch nie sonderlich viel, z. B. durch neue Strassen und Brücken, gemacht. Dagegen wurde zugunsten der Strassenbahn ein Rückbau sondergleichen betrieben. Bereits Mitte der 90er Jahre wurden die Gleise auf der Cracauer Str. saniert. Die Autos fahren dort bis heute auf Kopfsteinpflaster. Dafür wurden in Ostelbien immer mehr Baugebiete erschlossen. Das damit ein stark zunehmender Autoverkehr einhergeht, scheint niemanden zu interessieren. Wichtiger sind ja auch die zu erwartenden Grundsteuern. Sollten nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 nicht mehr neue Baugebiete in Überschwemmungsarealen genehmigt werden?