Einen Millionenschaden in der Zeit von 2010 bis 2012 ermittelten die Prüfer des Ostdeutschen Sparkassenverbands bei Bauprojekten und Dienstwagen der Kreissparkasse Stendal.

Details aus dem Prüfbericht:

767 000 Euro sind durch Scheinrechnungen und mangelhafte Prüfungen von Bauaufträgen für Sparkassen-eigene Gebäude entstanden.

Allein fünf Dienstwagen leistet sich der damalige Vorstandschef Dieter Burmeister in seinen drei letzten Arbeitsjahren. Die Autos der Marken Mercedes, Volvo und Citroën hatten einen Wert zwischen 40 000 und 70 000 Euro. Vier weitere waren ihm, den Ermittlungen zufolge, "faktisch zugeordnet" gewesen.

77 000 Euro Verlust sei allein dadurch entstanden, dass die Autos, die wegen der kurzen Nutzungsdauer ohnehin an Wert verloren hatten, anschließend für einen niedrigen Preis als dem Marktwert verkauft worden sein sollen.

202 000 Euro Schaden listen die Prüfer auf, da Burmeister mit dieser Dienstwagen-Rochade seine Kompetenzen überschritten habe. (mr)