Initiative gegen das Vergessen (Rechts): Zusammenschluss Freier Kameradschaften und Aktionsgruppen von Neonazis. Es werden auch Rechtsradikale aus ganz Deutschland als Unterstützer erwartet. Als Organisatoren treten unter anderem Größen wie der Mitbegründer der Initiative Andreas Biere, der NPD-Kreistagsabgeordnete aus dem Harz Michael Schäfer und der Bundesvorsitzende der JN - die Jungen Nationaldemokraten (Nachwuchsorganisation der NPD) Andy Knape auf. Er ist auch Leiter des parteiinternen Ordnungsdienstes.

Bündnis gegen Rechts: Seit 1997 engagieren sich darin Gewerkschaften, Politiker, Vereine und Kirchen für ein offenes Magdeburg mit verschiedenen friedlichen Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Der Zusammenschluss organisiert unter anderem die Meile der Demokratie.

Bündnis "Block MD":

Ein neues Netzwerk, das auch aus Mitgliedern der Grünen, Linken, deren Jugendorganisationen sowie dem DGB, den Falken und dem Landesjugendwerk besteht. Sie wollen mit verschiedenen friedlichen Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg auftreten, rufen aber zu Blockaden auf.

Bündnis "Nazifrei Magdeburg":

Seit 2012 will das Bündnis antifaschistischer Gruppen den Aufmarsch unter dem Slogan "Nazis blockieren - Was sonst?" verhindern. Protagonist ist hier Stadtrat und BUND-Geschäftsführer Oliver Wendenkampf. Es werden laut eigenem Internetauftritt Busfahrten aus Bremen, Stuttgart, Bonn, Frankfurt/Main, Kassel/Göttingen und Dresden koordiniert.