Jeder zweite der im ambulanten Bereich tätigen Mediziner wird in den nächsten zehn bis 15 Jahren seine Praxis aus Altersgründen aufgeben.

Bis zum Jahr 2025 schrumpft die Bevölkerungsgruppe der 30- bis 49-Jährigen, aus der sich hauptsächlich die ambulant tätige Ärzteschaft rekrutiert, um 27 Prozent.

Im ambulanten Bereich wird bis 2025 ein Ärzterückgang prognostiziert bei Kinderärzten (-72,5 %), Hautärzten (-47,1%), Augenärzten (-43,5%), HNO-Ärzten (-42,6%) und Chirurgen/Orthopäden(- 34,6 %).

Um den vorausgesagten Rückgang zum Beispiel bei den ambulant tätigen Augenärzten auszugleichen, müssten in Sachsen-Anhalt in zehn Krankenhäusern augenärztliche Fachabteilungen öffnen. (sj)