Im thüringischen Schleusingen verhinderte der Feuerwehrchef, dass sich ein NPD-Mitglied in die Feuerwehr klagt. Erst lehnte er dessen Aufnahmeantrag ab. Dagegen legte der Rechtsextreme Widerspruch beim Landkreis ein und bekam Recht. Da nutzte der Feuerwehrchef einen Trick. Er sammelte Unterschriften. Mehr als 40 Feuerwehrleute und er selber kündigten an, auszutreten, sollte der Rechtsextreme aufgenommen werden.

Ein anderer Fall in Minden (Nordrhein-Westfalen): Der Feuerwehrchef erfährt von einem Neonazi in seiner Feuerwehr und bezieht klar Position. Die Internetseite netz-gegen-nazis.de zitiert ihn mit den Worten: "Wir sind dazu da, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht Menschenleben zu retten und wir können uns keine Feuerwehrkameraden leisten, die Unterscheidungen zwischen Menschen treffen."