"Unsere Kabelitzer Straße in Fischbeck ist nicht mehr dieselbe. Viele ältere Menschen kommen nicht mehr in ihr einstiges Zuhause, weil es nicht mehr da bzw. unbewohnbar ist. Sie sind weggezogen oder leben jetzt in Altenpflegeheimen. Die jungen Menschen richten ihr Zuhause so langsam wieder ein. (...) Den Mut hat keiner verloren. Den Stress sieht man allen an. Langsam kommt nun auch mal ein Lächeln rüber. Wir hoffen alle, dass uns dies ein zweites Mal erspart bleibt. (...) Auf diesem Wege sagen wir recht herzlichen Dank für die geleistete Unterstützung."

"Wir waren sehr überrascht über den hohen Betrag und haben uns riesig gefreut. (Mir sind vor Freude die Tränen gekommen.) Ich wollte erst noch anrufen, ob es seine Richtigkeit mit diesem Betrag hat, aber da kam

schon jemand wegen einer Bestätigung des Erhaltens. Noch mal vielen, vielen Dank!"

"In der Nacht vom 9. zum 10. Juni 2013 um 0.30 Uhr dann die Nachricht: Evakuierung - der Deich in Fischbeck ist gebrochen. Wir denken nicht mehr, funktionieren nur noch. Kind wachmachen, anziehen - "stell dich an die Tür und warte". Papiere, Technik, Bekleidung und eine Kiste Erinnerungen werden ins Auto gebracht. Unsere Katze ist so aufgeregt, dass sie stiften geht. Ein kurzes Abstimmen mit Nachbarn und Verwandten, dann geht es auf zur Notunterkunft. Adrenalin pur, Gedanken schwirren im Kopf umher - hat man genug dabei, genug gerettet? Es wird ja hoffentlich nur zwei bis drei Tage dauern.

Irrtum! Nach zwei Wochen Evakuierung, etlichen Bildern vom Ausmaß und der Kraft des Wassers dürfen wir endlich zurück. Verwüstung, wo man hinschaut, Leere, Kraftlosigkeit. Alles war so schön gewesen - und nun? In den ersten Tagen türmen sich die Müllberge. Wir denken ans Aufgeben - aber da ist ein kleiner sechsjähriger Junge, der uns anschaut und wieder nach Hause möchte. Daraus und aus der Welle der Hilfsbereitschaft schöpfen wir neue Kraft.

Auf diesem Wege möchte ich mich, auch im Namen meines Mannes und meines Sohnes, ganz herzlich für die Spende, die uns zuteil wurde, bedanken."