Magdeburg (rs) l Der Verkauf des Hundertwasserhauses vom Bistum Magdeburg an eine Schweizer Investorengruppe hat Bestand. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg stellte ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue ein, das ein Berliner Investor als unterlegener Bieter angestrengt hatte. "Wir haben uns mit den Tatsachen abgefunden, aber ein Makel bleibt", sagte ein Investoren-Sprecher. Der Interessent hatte seine Rechte verletzt gesehen, weil er vor dem Verkauf nicht noch einmal um ein höheres Angebot gebeten worden war. Damit sei ein Schaden für das Bistum entstanden. Auch ein Abkauf von den Schweizer Neu-Eigentümern für 18 Millionen Euro scheiterte.