Blankenburg l Der Tod eines 72-jährigen Blankenburgers gibt weiter Rätsel auf. Wie Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck erklärte, ist der Mann zweifelsfrei an einer Vergiftung gestorben. Das habe die Obduktion durch Ärzte des Instituts für Rechtsmedizin in Magdeburg ergeben. "Es haben sich keine Hinweise ergeben, dass ihm das Gift durch fremde Hand verabreicht worden ist", sagte Roggenbuck.

Unklar ist allerdings, um welche Substanz es sich handelt. Das sollen weitere toxikologische Untersuchungen von Gewebeproben klären. Mit einem endgültigen Ergebnis werde in ein bis zwei Wochen gerechnet.

Der Tod des Rentners in einer Garage hält seit Mittwoch vergangener Woche Rettungskräfte von Feuerwehr über THW bis hin zu Kampfmittelexperten der Bundeswehr in Atem. Der in Bodenproben ermittelte Erdgas-Geruchsstoff THT scheide als Todesursache vermutlich aus, weil er zwar übel riecht, aber nur schwach giftig ist.