Magdeburg (dpa) | Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) hat die geplante Schließung von Mini-Grundschulen verteidigt. Kleine Schulen könnten viel weniger Angebote machen, individuelle Förderung in Kleingruppen sei dort nicht möglich, sagte Dorgerloh am Freitag im Landtag in Magdeburg. Die Landesregierung will künftig keine Grundschulen mit weniger als 60 Schülern mehr zulassen. Diese Mindestgröße sei auch gar nicht neu, sagte Dorgerloh. In einigen Gegenden habe man sich aber so an bisherige Ausnahmen gewöhnt, das man sie für den Normalfall halte. Die Landkreise sehen durch die Regelung bis zum Jahr 2018 etwa 80 Schulen gefährdet.