Halberstadt/Thale (dl) l Bei der Suche nach der Herkunft eines menschlichen Unterarms, der im Bodetal bei Thale gefunden wurde, sind Polizei und Staatsanwaltschaft einen Schritt weitergekommen. "Wir haben ein erstes Ergebnis der DNA-Untersuchung und wissen nun, dass es der Arm eines Mannes ist", so Polizeisprecher Peter Pogunke am Donnerstag. Gleichwohl herrsche weiter Unklarheit über die Identität des Mannes.

Anhand der Analyseergebnisse folge nun ein Abgleich mit DNA-Bestandsdaten in der Vermisstendatenbank. Dabei konzentrieren sich die Ermittler nach Pogunkes Worten zunächst auf den näheren Umkreis. So sei noch ein Vermisstenfall aus dem Jahr 2003 aus Goslar-Hahnenklee offen. Hier werde nun gezielt DNA-Material zum Abgleich beschafft. Darüber hinaus werde die Probe mit DNA-Daten der deutschen Vermisstendateien verglichen, um Übereinstimmungen zu ermitteln.

Wanderer hatten den Unterarm am 3. März im Bodetal gefunden. Seither haben Polizei und Feuerwehrleute zusammen mit Bergwacht und Forstleuten mehrere Suchaktionen gestartet, um weitere Leichenteile zu finden. Dabei kam im unwegsamen Tal auch ein Hubschrauber zum Einsatz.