Goldbeck (dpa) | Auf beheizten Feldern in der Altmark haben Bauern am Montag den ersten Spargel in diesem Jahr gestochen. Das spezielle Heizsystem werde mit Abwärme aus einer Biogasanlage gespeist, sagte Klaus Heinl, Inhaber des gleichnamigen Spargelhofes in Goldbeck. Dort bauen die Landwirte das Edelgemüse auf beheizten Feldern auf einer Fläche von sechs Hektar an. Insgesamt wachsen die weißen Stangen dort auf 50 Hektar. Sie werden in Geschäfte und Gaststätten der Region, aber auch nach Berlin, Hamburg und Österreich geliefert, sagte Heinl.

Der Preis liege derzeit wie im Vorjahr bei etwa zehn Euro pro Kilo, sagte Heinl. Die Qualität der Stangen sei gut. Die Ernte auf den herkömmlichen Spargelfeldern könne in etwa drei bis vier Wochen beginnen. Das sei der normale Zeitpunkt. Im vorigen Jahr habe der lange Winter das Stechen hinausgezögert.

In Sachsen-Anhalt wächst Spargel nach Angaben des Statistischen Landesamtes auf 930 Hektar. 35 Großbetriebe bewirtschaften etwa 90 Prozent der Spargeläcker, der Rest verteilt sich auf 50 kleine Spargelanbauer.