Seit 1986 gibt es den in England ansässigen Weltverband für Behindertensport INAS-FID. Dieser Verband organisiert verschiedene internationale Sportwettkämpfe. Seit Beginn der 1990er Jahre werden auch Fußballturniere veranstaltet.

Die INAS überwacht mit einem Regelwerk, welche Sportler an den Start gehen dürfen. So werden zu den Fußball-Wettbewerben nur Sportler zugelassen, deren Intelligent-Quotient (IQ) unter dem Wert 75 liegt. Zum Vergleich: 68 Prozent der Bevölkerung gelten mit einem IQ von 90 bis 109 als normal intelligent. Verlangt werden auch sportmedizinische und psychologische Gutachten.

Seit 1992 gibt es eine deutsche Nationalmannschaft mit Behinderten-Fußballern. 2010 schied Deutschland in Südafrika im Viertelfinale gegen Portugal aus. 2006 fand auch in Deutschland ein IT-Worldcup statt. Mehrere Vorrundenspiele dieser Behinderten-Fußball-WM wurden auch in Sachsen-Anhalt ausgetragen.

Die Behinderten-WM wird nach der eigentlichen WM ausgetragen. Zwischen 10 und 15 Mannschaften nehmen in der Regel daran teil. Es wird 90 Minuten auf Großfeld nach den FIFA-Regeln gespielt, Trinkpausen sind möglich. Saudi-Arabien und die Niederlande gelten als die besten Nationalteams.