Magdeburg l 20 Prozent von Sachsen-Anhalts Autobahnen sind vom Betonkrebs befallen. Die Fahrbahnen zerbröseln vor allem im Süden und im Osten des Landes. Bereits seit 2008 werden die befallenen Strecken saniert. In diesem Jahr sind die A 14 bei Halle/Peißen und zwei Abschnitte auf der A 9 an der Reihe.

Besonders eng wird es nach Ostern auf der A 14 bei Halle. Tausende Autos und Laster müssen sich dann täglich durch zwei enge Umfahrungsspuren zwängen: Eine in Richtung Dresden und eine für die Gegenrichtung nach Magdeburg. Die Bautrupps werden den brösligen Beton komplett herausreißen und ihn durch Asphalt ersetzen. Erschwerend hinzu kommen Brücken-Bauarbeiten an der Abfahrt Halle. Um den Knoten etwas zu entlasten, will das Verkehrsministerium Stauwarnschilder aufstellen und den Fernverkehr auf Alternativrouten lenken.

Durch die Bauzeit schwappt auch die Ferienreisewelle. "Doch die Verkehrsbelastung ist außerhalb der Ferienzeiten noch höher", sagt Uwe Langkammer, Vizepräsident der Landesstraßenbaubehörde.