Burg (jq) l Die Abrissarbeiten am Anfang Mai in Burg (Jerichower Land) explodierten Wohnhaus haben am Mittwoch begonnnen. "Bis zum 4. Juni sollen das direkt von der Explosion betroffene und das starkbeschädigte Nachbarhaus abgerissen sein", sagte Pierre Diemling, Geschäftsführer der für den Abriss zuständigen Baufirma.

Am 4. Mai hatte eine Detonation die Kreisstadt erschüttert. Eine Gasflasche, die der 47-jährige Mieter im Obergeschoss der Magdeburger Straße 13 nutzte, gilt "als Ursache der Explosion", sagte der Leiter der Krimnalpolizei in Burg, Robert Michalik. Der Mieter wurde dabei schwer verletzt.

Er wird nach wie vor in einer Spezialklinik in Halle behandelt. "Er ist nicht vernehmungsfähig", sagte Michalik. Ob Fahrlässigkeit oder Absicht zur Explosion führten, sei daher bisher nicht festzustellen. In der Straße hatte es an zahlreichen Häsuern und an Fahrzeugen erheblichen Sachschaden gegeben.

Das stark beschädigte Nachbarhaus muss ebenfalls abgerissen werden. Es gilt als ältestes Fachwerkhaus der Burger Unterstadt und wurde um 1680 erbaut.