Magdeburg (ad) l Im Fall eines abgestürzten Notbalkons einer Feuerleiter in Magdeburg Mitte März dieses Jahres verdichten sich nach Volksstimme-Informationen die Hinweise, dass möglicherweise beim Bau gepfuscht worden ist. Zwei junge Männer aus Magdeburg und eine Frau aus Dresden wurden bei dem 14-Meter-Sturz teilweise lebensgefährlich verletzt.

Wie die Staatsanwaltschaft Magdeburg der Volksstimme bestätigte, liegt die Bauuntersuchung vor. Damit ist die gutachterliche Ursachenforschung des Unglücks abgeschlossen. Zum Inhalt wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. "Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Ein Verfahrensabschluss ist nicht absehbar", sagte Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Auswertung noch einige Zeit dauern wird. Als mögliche Ansätze gegen konkrete Personen stehen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Baugefährdung im Raum.

Die beiden Männer und die Frau befinden sich auf dem Weg der Besserung und sollen das Krankenhaus verlassen haben.