Berlin/Magdeburg (dpa) | Fünf Kleingartenvereine aus Sachsen-Anhalt können im Finale des bundesweiten Wettbewerbs "Gärten und Städtebau" 2014 punkten. Ein Jury begutachtet in der ersten Juliwoche die Anlagen "Froser Straße" (Aschersleben), "Vergißmeinnicht" (Bitterfeld), "Fasanenhain" (Halle), "Ulmenweg" (Merseburg) und "Fortschritt" (Querfurt), wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde am Montag in Berlin mitteilte. 30 Laubenpieper-Kolonien haben sich für die Endrunde qualifiziert. Bis zum 10. Juli nimmt die Jury alle Anlagen unter die Lupe.

Exakt geschnittene Hecken und ein gepflegter Rasen geben den Angaben zufolge nicht den Ausschlag für den Sieg. Vielmehr geht es um das soziale, ökologische und städtebauliche Engagement. Dazu zählt zum Beispiel, dass Obst und Gemüse an die Tafeln für Bedürftige abgegeben werden oder die Kleingärtner mit Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen zusammenarbeiten.

Der Wettbewerb wird alle vier Jahre veranstaltet. 1951 ins Leben gerufen, ist er eine Art deutsche Meisterschaft der 15 200 Kleingartenvereine. Er wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde ausgerichtet.