Magdeburg l Nun ist die Delegation aus Tansania, die vom 23. Juni bis 7. Juli auf Einladung der Evangelischen Hoffnungsgemeinde und der Evangelischen Grundschule in Magdeburg zu Besuch war, wieder gesund und voller Eindrücke in Njombe und Mapanda in Tansania gelandet.

"Magdeburg ni mji mzuri" (Magdeburg ist eine schöne Stadt) - darüber waren sich die Gäste einig, die durch ein vielseitiges Programm die Elbestadt ausgiebig kennenlernen konnten. In einer Feedbackrunde am letzten Tag vor dem Abflug gab die Reisegruppe unter Leitung von Bischof Jesaja Mengele interessante Rückmeldungen zu ihrem Aufenthalt in Deutschland.

"Wir hätten nicht gedacht, dass wir in so vielen Magdeburger Familien so familiär aufgenommen würden", sagte der Bischof. "Ich war besonders begeistert über die Unterrichtseinheiten in der Evangelischen Grundschule", meinte die Grundschullehrerin Bethsaida aus Mapanda, "wie die Kinder hier gemeinsam mit den Lehrerinnen arbeiten, das hat mich beeindruckt."

Orester, Studentin aus Njombe, fand es toll, dass sie an einem Workshop über fair hergestellte und gehandelte Mode in Leipzig teilnehmen und dort selbst einen Kurzvortrag halten durfte.

Und Gemeindepfarrer Weston aus Njombe war begeistert über den Nachmittag bei Bautechniker Jörg Meißner und seiner Familie, die das Magdeburger Projekt "Education is the key of life" (Bildung ist der Schlüssel zum Leben) beim Bau des Kindergartens in Mapanda mit unterstützen. Sohn Julius schaute mit den Gästen das Viertelfinale und alle gemeinsam freuten sich über den Sieg Deutschlands gegen Frankreich.

"In der Nacht erreichte uns noch eine SMS-Nachricht zum 7:1 von Deutschland gegen Brasilien. `Wir freuen uns mit euch! Congratulation`, schrieben die Freunde", erzählt Gabriele Herbst, Mitorganisatorin des Besuchs.