Frankfurt/Main (he) l Sachsen-Anhalts frühere Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) wird Präsidentin der Universität Frankfurt/Main. Im erweiterten Senat der Hochschule setzte sich die 49-Jährige im vierten Wahlgang durch. Sie erhielt 20 Ja-Stimmen bei 14 Enthaltungen.

Wolff war von 2010 bis 2013 Ministerin in Magdeburg, zunächst im Kultus-, danach im Wissenschaftsressort. Im April 2013 wurde sie von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) entlassen, weil sie sich von Hochschulkürzungen distanziert hatte. Die BWL-Professorin kehrte daraufhin an ihren Lehrstuhl an der Uni Magdeburg zurück.

Die Leitung von Deutschlands drittgrößter Universität übernimmt Wolff zum Jahreswechsel. "Das ist eine Herausforderung, vor der ich mächtig Respekt habe", sagte sie der Volksstimme. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Uni. Schon als Ministerin hatte sie Kontakte nach Frankfurt geknüpft.