20 Frauenhäuser gibt es in Sachsen-Anhalt. Die meisten werden von Vereinen und Hilfsorganisationen wie der Caritas getragen, in drei Fällen ist eine Stadt Träger. Zudem gibt es acht ambulante Beratungsstellen.

688 Frauen kamen 2013 in die Einrichtungen, 2012 waren es 690.

531 Kinder brachten die Frauen 2013 mit, 2012 wurden 588 Kinder aufgenommen.

Zu 69 Prozent waren die Frauenhäuser im vergangenen Jahr ausgelastet.

Den größten Teil machten die 20- bis 30-Jährigen aus.

54 Tage lang blieben die Frauen im Durchschnitt.

Finanziert werden die Einrichtungen zur Hälfte vom Land, den Rest teilen sich Kommunen und die Träger. Dieses Jahr zahlt das Land 1,3 Millionen Euro für die Häuser und ambulanten Beratungsstellen. Auch Bewohnerinnen müssen einen Teil zahlen, sofern sie in der Lage dazu sind. (es)