Bis November pro Richtung nur eine Spur

Einspurig: In den kommenden Monaten fließt der Verkehr zwischen Albert-Vater-Straße und Pfahlberg jeweils nur auf einer Spur. Und zwar auf der westlichen Fahrbahn. Die östliche Fahrbahn mit ihren beiden Spuren in Richtung Norden wird saniert. Die Gegenrichtung der Tangente wurde bereits voriges Jahr auf den neuesten Stand gebracht. Die Planer hoffen, dass die Arbeiten bis November abgeschlossen sind.

Durchgangsverkehr: In einer Mitteilung aus der Magdeburger Stadtverwaltung heißt es mit Blick auf Verkehrsteilnehmer von außerhalb zudem: "Kraftfahrer im Durchgangsverkehr werden gebeten, die Autobahn 14 als Alternative zu nutzen." (ri)

Magdeburg l In den kommenden Monaten ist Stau angesagt auf den nördlichen Abschnitten des Magdeburger Rings. Grund: Zwischen Albert-Vater-Straße und Pfahlberg werden hier die beiden Spuren in Richtung Norden mit einem neuen Fahrbahnbelag versehen. Am Wochenende haben die Autofahrer in der Landeshauptstadt bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Monate bekommen, als nämlich die Baustelle eingerichtet wurde und die Anschlussstellen kurzeitig gesperrt wurden.

Verbaut werden in den kommenden Monaten bis etwa November 5,5 Millionen Euro. Ein Großteil der Summe sind Fördermittel aus dem Entflechtungsgesetz-Programm des Bundes und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Auf dem Nordabschnitt der Magdeburger Stadtautobahn sollen unter anderem verformungsbeständige Deckschichten aufgetragen werden. Gerade nach heißen Sommermonaten hatten sich auf der Strecke immer wieder ebenso unschöne wie tiefe Spurrinnen aufgetan. Außerdem sollen Schutzeinrichtungen wie Leitplanken erneuert werden, und an einigen Stellen sollen die Entwässerungsanlagen auf Vordermann gebracht werden. Die Ausbaustrecken umfassen rund 3,9 Kilometer Fahrbahn des Rings und etwa 2,4 Kilometer Auf- und Abfahrten.

Die Magistrale in Nord-Süd-Richtung durch die Landeshauptstadt ist der Magdeburger Ring. Entsprechend hoch ist die Belastung durch den Verkehr, und entsprechend hoch sind die Schäden, die immer wieder repariert werden müssen. Das Tiefbauamt bittet die Autofahrer in diesem Zusammenhang um Verständnis - immerhin geht es um eine Verbesserung des Komforts und der Sicherheit ganz im Sinne der Autofahrer. Und es geht darum, ein besonders langlebiges Material aufzutragen, so dass Verkehrsteilnehmer ebenso wie die städtischen Behörden so lange wie mögliche Ruhe in Sachen Verschleiß in diesem Bereich der Hauptverkehrsstraße haben.

Bereits seit einigen Tagen gesperrt ist die Lorenzweg-Brücke über den Magdeburger Ring. Sie wird derzeit saniert. Auch die Auffahrt auf die Stadtautobahn ist an dieser Stelle nicht möglich. Bei den anderen Ab- und Auffahrten auf der Baustellenstrecke, so die Aussage der Magdeburger Stadtverwaltung, werde es allenfalls zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen.

In einem früheren Gespräch mit der Volksstimme hatte Tiefbauamtsleiter Thorsten Gebhardt übrigens berichtet, dass ähnlich umfangreiche Arbeiten am Straßenbelag wie jetzt in Richtung Norden auf dem südlichen Abschnitt des Magdeburger Rings abgearbeitet seien. Dass es dennoch auch in diesem Bereich immer wieder zu tun gibt, beweisen die laufenden Arbeiten an der Kirschweg-Brücke, die nicht allein eine Sperrung dieser Brücke zwischen Lemsdorf und Reform nach sich zieht, sondern auch Einschränklungen für den Verkehr auf dem Ring.