Arendsee (hrä) l Das Trinkwasser in Arendsee und Umgebung ist mit Keimen belastet. Bei einer Kontrolluntersuchung im Trinkwasser wurde eine Verunreinigung mit coliformen Keimen/Escherichia coli festgestellt. Darüber informierte am Dienstag Susanne Ahrens vom Wasserverband Stendal-Osterburg. Aufgrund dieser Feststellung entspreche das Trinkwasser nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.
Deshalb muss das Trinkwasser aus Vorsorgegründen vor dem Verzehr abgekocht werden. Das sei vom Gesundheitsamt angeordnet worden, so Ahrens.

Dabei sei zu beachten, dass das Wasser kurz aufsprudeln müsse. "Das gleiche gilt für solches Wasser, das zwar nicht zum Trinken bestimmt ist, aber bei der Herstellung, Bearbeitung, Abfüllung oder Verpackung von Lebensmitteln unmittelbar oder mittelbar mit diesen in Berührung kommt", so Ahrens weiter. Das treffe zum Beispiel zu auf Salatwaschen und auch Zähneputzen. "Das Abkochgebot des Gesundheitsamtes gilt bis auf Widerruf", betonte sie.

Das Abkochgebot gilt für folgende Orte: Arendsee, Genzien, Gestien, Höwisch, Kläden bei Arendsee, Leppin, Harpe, Zehren, Neulingen, Schrampe, Zießau, Thielbeer, Zühlen, Ziemendorf, Aulosen, Gagel, Gollensdorf, Bömen-zien, Drösede, Deutsch, Pollitz, Scharpenhufe, Wahrenberg, Wanzer.