Sachsen-Anhalt: Im Land gab es 250 parteigebundene Rechtsextreme (NPD). Die Zahl blieb in den vergangenen Jahren nahezu konstant. Zu den nicht an Parteien gebundenen Rechtsextremen (meist Freie Kameradschaften) zählten im vergangenen Jahr 430 Personen. Das sind etwa 60 mehr als im Jahr 2012. Die Zahl der weitgehend unstrukturierten Rechtsextremen (polizeilich als rechte Straftäter aufgefallen) stieg von 780 auf 830 im vergangenen Jahr an. Vor allem zu den beiden letzteren Kategorien zählt der Verfassungsschutz die gewaltbereite Szene.

Deutschland: Die Zahl der parteigebundenen Rechtsradikalen ist von 7150 auf 7000 im vergangenen Jahr gesunken. Dazu zählt der Bundesverfassungsschutzbericht 5500 Personen zur NPD, etwa 500 zur Partei "Die Rechte" und rund 1000 zur Bürgerbewegung "pro NRW". Zu den nicht an Parteien gebundenen Rechtsextremen zählten bundesweit 5800 Personen im vergangenen Jahr - 200 weniger als noch 2012. Unstrukturierte Rechtsextreme gibt es laut Bundesinnenministerium 7400.

Rechtsextremistische Musik als verbindendes Element: Im Land sind zurzeit 16 rechtsextreme Musikgruppen bekannt, von denen neun im Berichtszeitraum aktiv waren. Im vergangenen Jahr registrierte der Verfassungsschutz 15 Konzerte, fünf mehr als noch im Vorjahr.