Magdeburg (dpa) | Ein defektes Stromkabel hat am Samstag auf der Bahnstrecke Magdeburg-Braunschweig für Behinderungen gesorgt. Regionalbahnen fuhren seit dem Morgen nur zwischen dem Magdeburger Hauptbahnhof und Königslutter, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn mitteilte. Zwischen Königslutter und dem Hauptbahnhof Braunschweig wurden Busse eingesetzt, weil durch das defekte 750-Volt-Kabel die Leit- und Sicherheitstechnik an mehreren Bahnübergängen nicht funktionierte.

Der Fernverkehr rollte zwar noch auf der Strecke, allerdings mussten die Züge langsamer fahren. Es kam zu Verspätungen von etwa 20 Minuten. Nach Angaben der Bundespolizei in Hannover handelt es sich bei der Störung um einen technischen Defekt. Das Stromkabel sei weder durch Buntmetalldiebe noch durch einen Anschlag beschädigt worden, sagte ein Sprecher am Samstagvormittag. Wie die Bahn informierte, rollen die Züge sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr seit den Nachmittagsstunden wieder. "Mit Folgeverzögerungen beim Zugverkehr muss noch gerechnet werden", heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Bahn.