Wenn ein Musiker einen Fan umhaut, handelt es sich in der Regel um eine positive Angelegenheit. Bedeutet es doch eigentlich, dass seine Kunst andere Menschen emotional berührt. Ein kalifornischer Fan von Rod Stewart allerdings ist höchst empört darüber, dass sein Idol ihn umgehauen hat. Denn in diesem Fall geht es um einen wörtlich zu verstehenden Akt.

Dabei wollte die Rocklegende ihre Anhänger doch nur unterhalten. Bei einem Konzert in Las Vegas vor zwei Jahren schoss Rod beschwingt Fußbälle ins Publikum. Offensichtlich ist an ihm ein Stürmer verlorengegangen. Denn ein Ball traf den kalifornischen Fan so hart, dass seine Nase brach. Das Opfer schießt jetzt zurück - wenn auch nur im übertragenen Sinne. Es verklagt Bolz-Rod auf knapp 8000 Euro. Keine Summe, die ihn in den finanziellen Ruin stürzt. Aber verurteilt zu werden, das würde sicher schmerzen. Vielleicht sollte Rod bei seinen nächsten Konzerten vorsichtshalber nur noch mit Wattebällchen schießen.