Bernburg (dpa/ju) I Andreas Silbersack ist am Sonnabend auf dem 7. Landessporttag des Landessportbundes Sachsen-Anhalt wie erwartet erneut zum Präsidenten gewählt worden. Der 46-jährige Jurist blieb bei der Blockabstimmung der 161 Delegierten ohne Gegenstimme.

Silbersack steht seit 2008 an der Spitze des LSB und hat den Verband seitdem erfolgreich aus der Finanz- und Vertrauenskrise geführt. Der LSB hat zurzeit 336 623 Mitglieder in 3142 Vereinen, die sich auf 48 Landesfachverbände verteilen. Ebenfalls mit breiter Mehrheit wurde eine Modernisierung der Satzung beschlossen.

Dem Präsidium gehören die acht Vizepräsidenten Dirk Meyer (Gesellschaftspolitik und Sportinfrastruktur), Petra Tzschoppe (Breitensportentwicklung), Edda Kaminski (Leistungssport-Entwicklung), Rainer Voigt (Finanzen), Winfried Melzer (Bildung und Personalentwicklung), Erwin Bugar (Kommunikation und Marketing) und Silke Renk-Lange (Frauen und Gleichstellung) sowie die Vorsitzende Sportjugend, Christin Henke und Ehrenpräsident Gustav-Adolf Schur an.

Nach den turbulenten vergangenen Jahren befindet sich der LSB in finanzieller Hinsicht wieder in ruhigem Fahrwasser. "Wir sind zwar noch in der Konsolidierungsphase, aber der Gesamthaushalt steht auf gesunden Füßen", erklärte Silbersack. Der Jahresetat des LSB beträgt 23,5 Millionen Euro. Davon stammen etwa 15 Millionen Euro aus dem Haushalt des Landes Sachsen-Anhalt. Bis 2016 muss der LSB jedoch noch jährlich 150000 Euro an das Land zurückzahlen.