Wissenschaftler im schweizerischen Lausanne sind bei der Entwicklung von Photosynthese-Zellen einen wichtigen Schritt vorangekommen. Diese Zellen sollen aus Sonnenenergie Wasserstoff produzieren. Ein Forscherteam berichtet im Fachmagazin "Science" über einen effizienten und kostengünstigen Weg. Die sogenannte Perowskit-Solarzellentechnik habe eine Effizienz von 12,3 Prozent erreicht. Eine Gewinnung von Wasserstoff durch Sonnenlicht würde ein Problem der Solarenergie lösen: Sie ist nur tagsüber verfügbar und zudem schwierig zu speichern. Der Wasserstoff hingegen kann in Tanks gelagert werden.

Seit Jahren arbeitet das australische Solar-Startup Dyesol an sogenannten Farbstoffsolarzellen. Nahezu in jeder Farbe lassen sich diese Zellen herstellen. Das Unternehmen will sie als dünne Schicht auf Fassaden aus Stahl drucken oder sogar durchsichtig auf Glasscheiben auftragen.

Ein amerikanisches Tüftler-Ehepaar sammelte mehr als eine Million Dollar ein, um Straßen aus Solarmodulen in Serie zu bauen. Die Solarstraße von Julie und Scott Brusaw sollen Strom erzeugen und ins Netz einspeisen. Mit der Energie könnten dann auch Elektroautos aufgeladen werden. Zudem sind die Solar Roadways beheizbar und verfügen über LED-Lichter, die als Fahrbahnmarkierungen fungieren.

An der Universität im australischen Melbourne entstand die größte Zelle der Welt, die in einem 3D-Druckverfahren hergestellt wird. Der Drucker für die Herstellung der organischen Solarzelle kostet derzeit noch 200000 australische Dollar. Künftig soll die Technik so günstig werden, dass wir sie uns ins Wohnzimmer stellen können.