Magdeburg I In der Nacht zu Sonntag ist es wieder so weit: Die Uhren werden zurückgedreht. Oder vor? Immer die gleiche Frage. Selbst Politiker wie Horst Seehofer haben damit ihre Probleme. Der verschlief im April dieses Jahres eine für acht Uhr angesetzte Telefonkonferenz mit der Bundeskanzlerin. Er hatte offenbar vergessen, seinen Wecker auf Sommerzeit umzustellen.

Auch der Telekom-Weckdienst hatte vor einigen Jahren die Umstellung verpasst und die Kunden zur alten Uhrzeit geweckt.

Im niedersächsischen Bad Gandersheim standen zwei Dutzend Finanzbeamte vor den verschlossenen Türen ihres Amtes. Der Eingang war einfach nicht aufzukriegen. Den verantwortlichen Computer hatte offenbar die Zeitumstellung durcheinandergebracht. Statt um 6 Uhr konnten die Angestellten erst um 8 Uhr an ihre Arbeitsplätze. Denn da kam der erste Kollege mit einem richtigen Schlüssel.

Doch mit dem richtigen Merksatz ist die Zeitumstellung gar nicht so schwierig. Zum Beispiel diesen hier: Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer - im Frühjahr plus und im Winter minus.

Oder: "Früher aufstehen im Frühjahr", denn bei der Umstellung im Frühjahr gibt es eine Stunde weniger Schlaf.

Auch gut: Bei der Zeitumstellung ist es wie mit den Gartenmöbeln. Im Frühjahr kommen sie VOR die Tür, im Herbst ZURÜCK in den Schuppen.

Oder Sie drucken sich diesen Artikel aus, denn wir sagen es endgültig: Im Herbst wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt. Oder?