Wernigerode (dpa) l Das Museum "Schiefes Haus" in Wernigerode widmet sich in einer neuen Ausstellung dem Wandel der Harzregion von 1989 bis heute. Gezeigt werden vom 30. November an Fotografien des Bildjournalisten Hansjörg Hörseljau, der vor allem die Veränderungen auf dem Brocken dokumentiert hat, wie die Kulturstiftung Wernigerode am Donnerstag mitteilte.

25 Jahre nach dem Mauerfall ist der 1141 Meter hohe Gipfel das Ausflugsziel schlechthin. Zu DDR-Zeiten war der höchste Berg Norddeutschlands eine schwer bewachte Sperrzone und seit 1961 nicht mehr öffentlich zugänglich.

Die Schau, die bis 30. Juni 2015 zu sehen sein wird, trägt den Titel "25 Jahre freier Brocken - Grenzenloser Harz". Am 3. Dezember 1989 war auf dem Brocken eines der letzten Bollwerke an der deutsch-deutschen Grenze gefallen. Zuvor hatten mehrere tausend Demonstranten nach einem Marsch die Öffnung der Grenze gefordert.