Gründung: Im Jahr 2009 bildet Chor- und Bandleiter Andreas C. Reinboth die ersten Gefangenen musikalisch aus.

Der Name: Er soll vor allem mit dem Wort "Langzeit" spielen, so dass aus Langzeit "Klangzeit" wurde. In der Justizvollzugsanstalt Burg sitzen in Sachsen-Anhalt alle männlichen Gefangenen ihre Strafen ab, die zu mehr als zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden sind. Darunter befinden sich auch einige Lebenslängliche und die Sicherungsverwahrten im Land.

Das neue Album "Steh auf": Altbekannte Ostrock-Balladen der Puhdys und andere moderne Rock- und Popstücke werden in eigenen Interpretationen mit den Stimmen und Stimmungen der Gefangenen präsentiert. Im August 2014 gab "Klangzeit" außerhalb des Vollzuges ein Konzert in der Magdeburger St.-Josef-Kirche. Die dort entstandenen Aufnahmen wurden mit Unterstützung der Oper in Leipzig bearbeitet. Das Bistum Magdeburg hat das Projekt unterstützt.

Vertrieb: Die CD, erhältlich gegen eine Spende ab fünf Euro, gibt es bei den Konzerten von "Klangzeit". Das nächste ist im Sommer 2015 geplant, der Ort dafür steht aber noch nicht fest.