Magdeburg (dpa) | Die Minister Sachsen-Anhalts wollen sich im kommenden Jahr mehr Zeit für Familie und Sport nehmen – das sind zumindest ihre guten Vorsätze.

"Mehr lesen und mehr Zeit für Familie, Frau und Freunde", sagte etwa Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Besonders zuversichtlich, das dann auch umsetzen zu können, ist Dorgerloh allerdings nicht. "Ein Blick in den Kalender sagt mir, dass ich diesen Vorsatz wohl schon wieder auf die Zeit nach Ostern verschieben muss."

Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) nimmt sich für 2015 mehr Fitness vor. "Ich will versuchen, mehr Zeit für die eigene sportliche Betätigung zu finden", sagte Webel. "Am wichtigsten ist die Gesundheit! Wenn alle um mich herum fit und wohlauf sind, regelt sich alles andere von selbst."

Auch Justizministerin Angela Kolb (SPD) will sich mehr um Familie und Freunde kümmern. "Mein Vorsatz 2015? Mehr Zeit zu haben für die Familie und für die Pflege von Freundschaften. Vor allem aber freue ich mich auf ein spannendes Jahr."

Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sagte, er wünsche sich eine gute Umsetzung der Polizeireform und weniger Gewalt gegen Beamte. "Dazu wünsche ich mir Gesundheit und uns allen, dass wir uns die Freude an den kleinen Dingen des Lebens bewahren."

Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU) verbindet in seinen guten Vorsätzen für 2015 Sport und Familie: "Öfter mal raus mit Fahrrad und Familie zu einer Tour übers Land", lautet sein Ziel.

Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) will sich für das neue Jahr nicht zu viele gute Vorsätze vornehmen – schließlich werde man dann daran gemessen, was man geschafft habe. Im vergangenen Jahr habe er sich vorgenommen, Gewicht abzunehmen. Das sei nur zum Teil gelungen – immerhin habe er dieses Jahr aber das Deutsche Sportabzeichen geschafft. Zu den guten Vorsätzen für 2015 gehört nun unter anderem ein Familienwochenende.