Magdeburg (ad) l Versicherte der Kassen IKK, BKK und SVLFG werden bei bestimmten Krankenfahrten seit 1. Januar nur noch gegen Vorkasse mitgenommen. Grund ist ein ausgelaufener Rahmenvertrag für Krankentransporte mit dem Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe in Sachsen-Anhalt. Betroffen sind beispielsweise Dialyse- und Chemo-Patienten. Normalerweise reicht der vom Arzt ausgestellte Krankentransportschein.

"Versicherte dieser Kassen, die eine Taxe bei der Taxi- und Mietwagengenossenschaft bestellen, werden nur noch gegen Barzahlung befördert", sagte Wolfgang Bahls, Chef der Genossenschaft in Magdeburg. Als Grund nennt er die Einführung des Mindestlohns und die dadurch gestiegenen Kosten. Ein Angebot der Taxifahrer lehnten die Kassen als zu teuer ab. "Wir haben dem Verband ein eigenes Angebot unterbreitet", sagte der Sprecher des BKK Landesverbandes Mitte, Matthias Tietz.