Nachdem ein Mitarbeiter des IHK-Bildungszentrums Dessau-Roßlau zwischen 2005 und 2008 jahrelang maßgeblich an dem Betrug beteiligt war, ist die Fördermittelaffäre erst später durch eine untergeschobene Malerrechnung aufgeflogen.

Die Ermittlungen wurden erst gestartet, nachdem der Regionalbereichsleiter die Rechnung über 160 Euro für private Arbeiten bei seiner Mutter bei der Gesellschaft als Firmenausgabe geltend machen wollte.

Der Mitarbeiter wurde damals fristlos entlassen. Er zählt zu den vier Schlüsselfiguren, gegen welche die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben hat.