2013 kamen gut 13 000 Ausländer nach Sachsen-Anhalt. 6800 Ausländer verließen das Bundesland wieder. Den größten Einwohnerzuwachs erhielt das Land aus EU-Ländern (plus 2761) - vor allem aus Polen (plus 1233).

Wegen geringer Geburtenzahlen und Abwanderungen in andere Bundesländer verliert das Land aber weiter Einwohner. (1990: 2,8 Mio. - heute 2,2 Mio.)

Die Zahl der Asylsuchenden und Flüchtlinge steigt von 3405 (2013) auf 6618 (2014). Prognose: 8000 (2015) und 9000 (2016).

Derzeit sind etwa 4700 Menschen im Asylverfahren. Weitere 3763 Menschen sind geduldet, ihr Antrag wurde abgelehnt.